Unser Verständnis von einem Arbeitsplatz ist seit Jahren im Umbruch. Die derzeitigen üblichen Beschäftigungsmodelle werden unseren Anforderungen nicht mehr gerecht, da sich die Lebenseinstellung der Menschen in den letzten Jahren verändert hat. Die Mitarbeiter haben das Bedürfnis Arbeit, Familie und Freizeit unter einen „Hut“ zu bringen, wobei dies stark mir der Lebensphase zusammenhängt. Die treibende Kraft für diese Veränderung sind die steigende Anzahl der „Wissensarbeiter“ in der Wirtschaft, die verspüren ein grosses Bedürfnis nach flexibleren Arbeitszeiten und –orten. Büros sind nur mehr temporäre Ankerpunkte für die Kommunikation am Arbeitsplatz. So hat das Internet neue Arbeitsweisen und Arbeitsräume ermöglicht. Mitarbeiter haben einen hohen Grad der Vernetzung erreicht, der vor Jahren noch undenkbar war.
Wie jede Erneuerung wirft auch der Wandel der Arbeitswelt Fragen auf, die es zu lösen gilt:
- Welche Art von Arbeitsmodell müssen Unternehmen integrieren, um Wissensarbeiter, deren Bedeutung in naher Zukunft steigt, effektiv zu steuern und gleichzeitig an das Unternehmen zu binden?
- Wie können Arbeitskräfte, die zunehmend über den Globus verteilt sind, persönliche Beziehungen zueinander aufbauen und pflegen?
- Inwiefern werden neue Technologien und die veränderten Bedürfnisse der Menschen einen Einfluss darauf haben, wo Arbeit in Zukunft stattfindet?
- Wie müssen Büros gestaltet sein, um die maximale Produktivität eines Menschen zu fördern?
- Wie finden Unternehmen künftig die passenden Mitarbeiter?
- Wie können Unternehmen die Zusammenarbeit von Arbeitskräften aus drei verschiedenen Generationen optimal gestalten und organisieren?